Einige Zahlen zur Priesterbruderschaft

Der Generalsekretär der Priesterbruderschaft St. Pius X., Pater Christian Thouvenot, hat einige  statistische Daten veröffentlicht.

Am 1. August 2009 besaß die Priesterbruderschaft Sankt Pius X. 6 Priesterseminare, 14 Distrikte, 3 unabhängige Häuser (Vorstufe von Distrikten), 161 Priorate (Häuser mit permanenter priesterlicher Präsenz) und  725 Meßzentren.

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Kleines Lexikon der Vorurteile gegen die Piusbruderschaft

„Die Piusbruderschaft behauptet doch, dass...“ So beginnt manche Diskussion, mit der man zeigen will, dass die Priesterbruderschaft Meinungen oder Ansichten vertritt, die – gelinde ausgedrückt – heute nicht mehr zeitgemäß seien. Von antidemokratisch bis verfassungsfeindlich, von faschistisch bis rechtsradikal ist das ganze Spektrum von Schlagworten vorhanden, das man sich denken kann. Die folgende Abhandlung soll ein wenig Licht auf die Fragen werfen, die vor allem Fernstehende und solche beschäftigen, die vielleicht zum ersten Mal von der Bruderschaft gehört haben. Aber auch für unsere Gläubigen ist dieses Fragenkompendium wertvoll. Spätestens bei der nächsten Diskussion. Die Antworten sind völlig unabhängig vom Zuhörer, welche Religion oder Weltanschauung er auch immer vertritt. Er muss nur eines sein: Bereit zum logischen Denken!

1. Einwand

Die Piusbrüder behaupten, sie hätten die Wahrheit! Das ist fundamentalistisch. Wer behauptet: „Ich habe die Wahrheit“, ist ein Fundamentlist.

Antwort: Richtig ist: Die Piusbruderschaft behauptet, die Wahrheit zu verkünden. Falsch ist aber, dass sie deswegen fundamentalistisch sei. Es bedarf drei Punkte, um dies zu erklären:

  1. Die Piusbruderschaft ist ein Orden der katholischen Kirche. Als solcher kann sie nur in Glaubensfragen sprechen. Es ist nicht Aufgabe der Piusbruderschaft, Urteile in Geschichte, Kunst oder Naturwissenschaften zu geben. Die Piusbruderschaft spricht vom Glauben.
  2. Glauben darf ein vernünftiger Mensch nur das, was er für wahr hält. Man würde sich lächerlich machen, wenn man sagte: „Ich glaube den Berichten von Marco Polo über China, aber ob sie wahr sind, weiß ich nicht.“ Wann immer es um den Glauben geht, geht es automatisch um die Wahrheitsfrage.
  3. Wenn die Piusbruderschaft nicht unlogisch werden oder sich selbst widersprechen will, muss sie sagen: Wir glauben an die Dogmen der katholischen Kirche, weil wir überzeugt sind, dass sie wahr sind.
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Die Priesterbruderschaft St. Pius X.

Wer sind wir?

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. wurde am 1. November 1970 durch den Bischof von Freiburg, Genf und Lausanne, Mgr. Charrière, als Glied der römisch-katholischen Kirche kanonisch errichtet. Ihr Gründer ist der französische Erzbischof Marcel Lefebvre (1905-1991), ehemaliger Missionar und Apostolischer Delegat für das französischsprechende Afrika.

Im Jahre 1974 erklärte Mgr. Lefebvre: "Wir hängen mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele am katholischen Rom, der Hüterin des katholischen Glaubens und der für die Erhaltung dieses Glaubens notwendigen Traditionen, am Ewigen Rom, der Lehrerin der Weisheit und Wahrheit. Wir lehnen es hingegen ab, und haben es immer abgelehnt, dem Rom der neo-modernistischen und neo-protestantischen Tendenz zu folgen, die klar im Zweiten Vatikanischen Konzil und nach dem Konzil in allen Reformen, die daraus hervorgingen, zum Durchbruch kamen."

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Wofür steht die Piusbruderschaft?

Die Priesterbruderschaft St. Pius X. bekennt sich aus ganzem Herzen zu folgenden Glaubenswahrheiten und sittlichen Normen:

 1. Das Dasein eines persönlichen, ewigen, allmächtigen, allwissenden und allweisen Gottes läßt sich mit der Vernunft aus der Schöpfung erkennen (Röm 1,20). Die Quelle aller Übel unserer Zeit liegt im Abfall der Menschen von diesem ihrem Schöpfer und letzten Ziel. Sie zollen ihm weder Anbetung noch Danksagung für seine unzähligen Gaben, Wohltaten und Gnaden.

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Der Patron: Pius X.

St. Pius X.Geboren wurde Pius X. als Joseph Melchior Sarto in Riese, das politisch zu der Provinz Venetien gehört, kirchlich dem Bischof von Treviso untersteht und bis 1866 unter österreichischer Herrschaft war. Nach zwei Jahren Volkschule in Riese wurde er auf das Gymnasium nach Castelfranco Veneto geschickt. 1850 trat er in das Priesterseminar zu Padua ein. Er wurde 1858 zum Priester geweiht, 1875 wurde er Domherr in Treviso, 1884 Bischof von Mantua, 1893 Patriarch von Venedig und fast gleichzeitig Kardinal (Titelkirche: S. Bernardo alle Terme). 

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gegen die Piusbruderschaft.



 
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