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Dokumente (Erzbischof)
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Brief mit Anhang (P. Fernando Arêas Rifan) (1991) |
Brief von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre an P. Fernando Arêas Rifan, dem Sekretär von Bischof Antonio de Castro Mayer vom 20. Februar 1991 (Brief mit Anhang (P. Fernando Arêas Rifan))Lieber hochwürdiger Pater Rifan! Als Ergänzung zu dem, was ich in meinem Brief Bischof de Castro Mayer nahegelegt habe, übersende ich Ihnen die beiliegende Note, um zu versuchen, das Kommen eines neuen Bischofs mit der Vereinigung des hl. Pfarrers von Ars (União Sacerdotal São João Batista Maria Vianney) in Einklang zu bringen, ebenso mit den Notwendigkeiten eines im Umkreis des Bischofs organisierten Apostolates. Alle Autorität hat zur logischen Folge den Gehorsam! Die Autorität des Bischofs wird zur Einheit und zur Wirksamkeit des Apostolates verhelfen. Nach dem Lesen Ihrer Statuten habe ich es für nützlich gehalten, diese Note zu verfassen, damit jeder Konflikt zwischen der Priestervereinigung und der bischöflichen Autorität vermieden und im Gegenteil ihnen geholfen würde, zum Wohl der Seelen und der katholischen Kirche harmonisch zusammenzuarbeiten. Richten Sie bitte dem geliebten Bischof de Castro Mayer mein herzlichstes Gedenken aus und versichern Sie ihn unserer Gebete. Auf das herzlichste in Jesu und Maria
+ Marcel Lefebvre
Ecône, 20. |
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Interview (20-jähriges Bestehen der Priesterbruderschaft) (1990) |
Interview von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am 9. Dezember 1990 in Suresne (Paris)Für die Zeitschrift „Fideliter“ Redakteur André CagnonZwanzigjähriges Bestehen der Priesterbruderschaft St. Pius X. (Interview (20-jähriges Bestehen der Priesterbruderschaft))André Cagnon „Fideliter“: Seit der Bischofskonsekration 1988 gibt es keine Kontakte mehr mit Rom. Sie haben selbst gesagt, daß Ihnen Kardinal Oddi in einem Telefongespräch mitteilte: „Die Dinge müssen in Ordnung kommen. Bringen Sie beim Papst ein paar Worte der Entschuldigung vor. Dann ist er dazu bereit, Sie zu empfangen.“ Warum versuchen Sie nicht diesen letzten Schritt? Erscheint Ihnen das unmöglich? Erzbischof Lefebvre: Dieser Schritt ist absolut unmöglich. |
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Brief (an S. E. Bischof de Castro Mayer) (1990) |
Brief von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre an S. E. Bischof Antonio de Castro Mayer vom 4. Dezember 1990 (Brief (an S. E. Bischof de Castro Mayer))Geliebter Monseigneur Antonio de Castro Mayer! Aus Brasilien erreichen mich Nachrichten, die besagen, daß sich Ihr Gesundheitszustand verschlechtert habe! Sollte der Ruf Gottes nahen? Alleine der Gedanke daran erfüllt mich mit tiefem Schmerz. Wie einsam würde ich sein ohne meinen älteren Bruder im Bischofsamt, ohne den vorbildlichen Kämpfer für die Ehre Jesu Christi, ohne den treuen und einzigen Freund in der furchtbaren Wüste der konziliaren Kirche! Andererseits erklingen in meinem Ohr alle Gesänge der traditonellen Liturgie des Offiziums für die Bekenner-Bischöfe! … Das ist der Empfang im Himmel für den guten und getreuen Knecht! Wenn dies der Wille des Herrn ist. Unter diesen Umständen bin ich mehr denn je an Ihrem Krankenlager Ihnen nahe. |
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Brief (an P. Philippe Laguérie) (1990) |
Brief von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre an den Prior von Saint Nicolas-du-Chardonnet, P. Philippe Laguérie vom 8. August 1990 (Brief (an P. Philippe Laguérie))Lieber Herr Abbé Laguérie!
Bereits seit mehreren Jahren grassiert in Italien diese von A bis Z erfundene Verleumdung. Ich habe sie bereits offiziell dementiert, aber die Lügen haben ein zähes Leben, wie die von Chéméré über meine angebliche Zustimmung zur Religionsfreiheit. Es steht auf dieser Seite der Revue, von der Sie mir eine Photokopie geschickt haben, kein wahres Wort. Die Begegnung, die nach Ostern 1967 stattfand, hatte zwei Minuten gedauert. Begleitet wurde ich von P. |
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Interview (Ein Jahr n.d. Bischofskonsekration) (1989) |
Interview von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre am 30. Juni 1989 in EcôneFür die Zeitschrift „Fideliter“ Redakteur André CagnonEin Jahr nach den Bischofskonsekrationen (Interview (Ein Jahr n.d. Bischofskonsekration)) Überblick und Klarstellung hinsichtlich der entscheidenden Ereignisse vor und nach der Konsekration von vier Priestern der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu Auxiliarbischöfen am 30. Juni 1988 in Ecône und ihre Folgen
André Cagnon „Fideliter“: Exzellenz, über Ihren Entschluß, Bischöfe zu weihen, hatten Sie bereits seit geraumer Zeit gesprochen. Gemeinsam mit Bischof de Castro Mayer hatten Sie sogar dem Papst geschrieben und ihm Ihre Absicht mitgeteilt. |
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Kommuniqué (Über die liturgischen Bücher) (1988) |
Kommuniqué von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre vom 26. Dezember 1988über die ausschließliche Verwendung der liturgischen Bücher Johannes XXIII. von 1962 in der Priesterbruderschaft St. Pius X. (Kommuniqué (Über die liturgischen Bücher))Aus verschiedenen Quellen höre ich, daß in Deutschland und in der deutschsprachigen Schweiz falsche Informationen über die Haltung der Bruderschaft hinsichtlich des von ihr verwendeten Ordo Missae verbreitet werden. Diese Haltung, heißt es, habe sich zu einer gewissen Zeit geändert. Konkret gesagt sei der Ordo des hl. Pius V. und des hl. Pius X. durch den Ordo von Johannes XXIII. ersetzt worden. Dies soll unter dem Druck gewisser Mitglieder der Bruderschaft, gegen meinen Wunsch geschehen sein. |
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Kommuniqué (Widerruf des Protokolls) (1988) |
Pressekommuniqué von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre vom 19. Juni 1988Warum wurden von Erzbischof Marcel Lefebvre die Unterhandlungen aufgeschoben, obwohl am 5. Mai 1988 bereits ein Einverständnis unterzeichnet wurde? (Kommuniqué (Widerruf des Protokolls))Dieser Aufschub ist tatsächlich schwer zu verstehen, wenn man die Unterhandlungen nicht in ihrem historischen Zusammenhang sieht. Obwohl wir niemals die Beziehungen mit dem konziliaren Rom abbrechen wollten, selbst nachdem auf unseren ersten Besuch Roms am 11. November 1974 intolerante und ungültige Maßnahmen folgten – die Aufhebung des Werkes am 6. Mai 1975 und die „Suspension” im Juli 1976 - konnten diese Beziehungen nur in einer Atmosphäre des Mißtrauens aufrechterhalten werden. Louis Veuillot sagt: „Es gibt keinen intoleranteren Menschen als einen Liberalen. |
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Brief (von Papst Johannes Paul II.) (1988) |
Brief an S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre von Papst Johannes Paul II. vom 9. Juni 1988 (Brief (von Papst Johannes Paul II.))Seiner Exzellenz Marcel Lefebvre Alterzbischof-Bischof von Tulle
Ihren Brief vom 2. Juni 1988 habe ich mit heftigem und tiefem Schmerz zur Kenntnis genommen. Einzig von der Sorge um die Einheit der Kirche im Glauben an die geoffenbarte Wahrheit geleitet, der dem Nachfolger des Apostels Petrus gebieterisch auferlegten Pflicht, habe ich im vorigen Jahr eine apostolische Visitation der Bruderschaft St. Pius X. und ihrer Werke verfügt, die von Kardinal Edouard Gagnon durchgeführt wurde. Nach dieser Visitation erfolgten Unterredungen, zunächst mit Experten der Kongregation für die Glaubenslehre, dann zwischen Ihnen selbst und Kardinal Joseph Ratzinger. |
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Brief (an Papst Johannes Paul II.) (1988) |
Brief von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre an Papst Johannes Paul II. vom 2. Juni 1988 (Brief (an Papst Johannes Paul II.))Heiliger Vater!
Die Verhandlungen und Besprechungen mit Kardinal Ratzinger und seinen Mitarbeitern haben uns, obwohl sie in einer Atmosphäre der Höflichkeit und Liebe geführt wurden, überzeugt, daß die Zeit für eine freimütige und erfolgreiche Zusammenarbeit noch nicht gekommen ist. Wenn jeder Christ faktisch berechtigt ist, von den zuständigen Behörden der Kirche zu verlangen, daß man ihm den Glauben seiner Taufe bewahrt, um wieviel mehr können das die Priester, die Ordensmänner und die Ordensfrauen verlangen! So mußten auch wir uns, um den Glauben unserer Taufe unversehrt zu bewahren, dem Geist des Zweiten Vatikanischen Konzils und den Reformen, die es zur Folge hatte, widersetzen. Der falsche Ökumenismus, der alle durch das Konzil hervorgerufenen Neuerungen in der Liturgie, in den neuartigen Beziehungen der Kirche zur Welt, ja sogar in ihrem neuen Selbstverständnis verursacht hat, führt die Kirche in den Ruin und die Katholiken in die Apostasie. Wir lehnen diese Zerstörung unseres Glaubens von Grund auf ab. |
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Brief (an Papst Johannes Paul II.) (1988) |
Brief von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre an Papst Johannes Paul II. vom 20. Mai 1988 (Brief (an Papst Johannes Paul II.))Heiliger Vater!
Während hinsichtlich einer möglichen Lösung des Problems der Bruderschaft eine gewisse Hoffnung aufgekommen war, erhob sich nach der Unterzeichnung des Protokolls eine ernste Schwierigkeit anläßlich des der Bruderschaft zugestandenen Episkopats für die Nachfolge in meiner bischöflichen Funktion. Es tritt klar zu Tage, daß dieser Episkopat für den Heiligen Stuhl aus folgenden Gründen eine Quelle von Befürchtungen und Sorgen ist: Erstens sei dieser Episkopat nach der gesetzlichen Anerkennung der Bruderschaft als Gesellschaft päpstlichen Rechtes überflüssig, da der Generalobere die Dimissorien einem Bischof seiner Wahl ausstellen kann. Zweitens könne dieser Episkopat als eine gewisse Mißbilligung des örtlich zuständigen Episkopates erscheinen und werde die Bischöfe gegen den Heiligen Stuhl aufbringen. Drittens schließlich kann dieser Episkopat möglicherweise in den Diözesen anläßlich des Apostolates bei den Gläubigen Schwierigkeiten hervorrufen. Ohne Zweifel sind es diese Befürchtungen, die seit über einem Jahr zu den Verzögerungen und zu den ausweichenden Antworten von Seiten des Heiligen Stuhls führen. |
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Sonstiges (Protokoll über Einvernehmen Kard. Ratzinger) (1988) |
Protokoll über ein Einvernehmen zwischen S. Em. Kardinal Joseph Ratzinger und S. E. Erzbischof Marcel Lefebvreerstellt während einer Zusammenkunft in Rom am 4. Mai 1988 unterzeichnet am 5. Mai 1988
I. Text der doktrinalen Deklaration (Sonstiges (Protokoll über Einvernehmen Kard. Ratzinger)) Ich, Marcel Lefebvre, emeritierter Erzbischof-Bischof von Tulle sowie Mitglied der von mir gegründeten Priesterbruderschaft St. Pius X., 1. verspreche der katholischen Kirche und dem Bischof von Rom, ihrem Obersten Hirten, dem Stellvertreter Christi, dem Nachfolger des hl. Petrus und seinem Primat als Oberhaupt der Gesamtheit der Bischöfe, immer treu zu sein; 2. |
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Nationalwallfahrt Deutschlands |
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Skandalöser Tanz von Franziskanern |
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Dreharbeiten für den Faust-Film |
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Das mutige Zeugnis eines Bischofs in einer unendlich peinlichen Talkschow.
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 Ab Samstag, dem 3. Oktober, wandert diese Statue durch alle Kirchen, Kapellen und Priorate Deutschlands!
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Die manipulierte Demokratie |
 Ein Kommentar zum Minarettverbot in der Schweiz.
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Antwort auf die Religionsfreiheit |
 Sie haben ihn entthront! Eine Antwort von Pater Matthias Gaudron zur Diskussion um die Religionsfreiheit. (Bild: Notre Dame de Paris, vollendet mit Minaretten) |
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