Predigten (Erzbischof)


Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 17. Februar 1991, dem ersten Fastensonntag in Nizza
(Letztes Hochamt S. E. Erzbischof Lefebvre)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Brüder!

Mit großer Freude und Genugtuung darf ich heute unter Ihnen sein. Diese wunderschöne Kapelle birgt so viele Erinnerungen an die hl. Klara. Die Vorsehung hat den ersten Fastensonntag auserwählt, an dem ich nun unter Ihnen weile. Sie erlauben mir, Ihnen einige Ratschläge zu geben, wie diese Fastenzeit gut zu verbringen ist. Die Fastenzeit ist nichts anderes, als die Vorbereitung auf das schöne Osterfest. Wir sollen uns bemühen, an der Auferstehung Unseres Herrn Jesus Christus teilzuhaben.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 1. November 1990 in Ecône
(Pontifikalamt zum 20jähr. Gründungsjubiläum)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Mitbrüder
Meine geliebten Seminaristen
Meine geliebten Brüder!

Heute, auf den Tag genau vor zwanzig Jahren, begab ich mich nach Freiburg zu Seiner Exzellenz Bischof Charriére von Freiburg. Der Grund meines Besuches war, ihn nach den Ergebnissen seiner Prüfung und der notwendigen Untersuchungen unserer Statuten und Konstitutionen, die ich ihm Anfang Juli überreicht hatte, zu befragen. Er hatte vier Monate Zeit, diese Konstitutionen zu prüfen. Etwas beklommen begab ich mich zum bischöflichen Palais.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 29. April 1990 in Friedrichshafen
(Feier des 20jährigen Gründungsjubiläums)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine lieben Mitbrüder im Bischofsamt!
Meine lieben Freunde und Mitbrüder im Priesteramt!
Meine lieben Brüder!

Danken wir dem lieben Gott! Danken wir Ihm für das herrliche Wetter und die eindrucksvolle Versammlung an diesem Tag des Guten Hirten. Die Vorsehung hätte uns wirklich keinen besseren und bezeichnenderen Tag bescheren können, der uns auf den Gegenstand dieser Predigt, den Guten Hirten, einstimmt.
Bevor ich jedoch einige Worte der Ermutigung zu diesem Thema an Sie richte, danke ich allen Helfern, die dieses wunderschöne Fest und diese große Versammlung organisiert haben.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 19. November 1989 in Paris
(Pontifikalamt, 60järiges Priesterjubiläum)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Exzellenzen!
Meine geliebten Mitbrüder!
Liebe Seminaristen!
Geliebte Schwestern!
Meine geliebten Brüder!

Tief gerührt sehe ich Sie heute so zahlreich zu diesem Priesterjubiläum versammelt. Viele von Ihnen haben die Mühen einer langen Reise auf sich genommen. Manche kommen sogar aus fernen Erdteilen. Ich glaube, die Reise war dieser Mühen wert. Warum sind wir heute versammelt, meine lieben Brüder? Warum sind wir heute hier vereint? Um das katholische Priestertum festlich zu feiern! Ich glaube, dieser tiefere Grund hat Ihnen bestimmt, heute zu kommen.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 22. Oktober 1989 in Zaitzkofen
(Feier zu Ehren des hl. Pius X.)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Freunde,
meine geliebten Brüder!

Ich danke Gott, daß ich an diesem Sonntag unter Ihnen sein darf. Heute feiern wir das Fest zu Ehren des hl. Pius X., dem Patron unserer geliebten Bruderschaft, der auch das Vorbild unseres Lebens ist. Mit einigen Worten lade ich Sie dazu ein, über die Lehren unseres heiligen Patrons zu betrachten. Ich bin sicher, daß wir uns in diesen schwierigen Zeiten, die die heilige Kirche durchmachen muß, keinen besseren Patron als den hl.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 14. Mai 1989 in Ecône
(Pfingstsonntag, Pontifikalamt)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen

Meine geliebten Freunde!
Meine geliebten Brüder!

Der hl. Lukas erzählt uns die Vorgänge des Pfingstereignisses in der Apostelgeschichte. Seine Darstellung ist wie immer sehr genau. Nachdem er die anwesenden Apostel im Abendmahlssaal namentlich genannt hat, fügt er hinzu: „Hi omnes erant perseverantes unanimiter in oratione cum mulieribus et cum Maria matre Jesu et fratribus ejus. – Diese alle verharrten einmütig im Gebete samt den Frauen und Maria, der Mutter Jesu und Seinen Brüdern.” „Es war aber eine Schar beisammen von etwa hundertundzwanzig Personen” (Apg 1, 14, 15).
Ich möchte Ihre Aufmerksamkeit besonders auf die Anwesenheit der allerseligsten Jungfrau Maria lenken und darüber sprechen.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 14. Mai 1989 in Ecône
(Pfingstsonntag, Firmung)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine lieben Brüder!
Meine lieben Kinder!

Ihr habt das Pfingstfest erwählt, um das Sakrament der Firmung zu empfangen und seiner Spendung beizuwohnen. Diese Wahl ist wirklich gut getroffen, denn das Pfingstfest erinnert uns an die Ausgießung des Heiligen Geistes in die Seelen der Apostel. In wenigen Augenblicken werdet auch Ihr, meine lieben Kinder, durch die Gebete der Kirche und weil Unser Herr Jesus Christus dieses Sakrament eingesetzt hat, den Heiligen Geist empfangen.
Ihr werdet zu mir sagen: „Den Heiligen Geist haben wir doch bereits am Tag unserer Taufe empfangen!“ Das ist richtig.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 10. Juli 1988 in Egelshardt
(Schule „Etoile du Matin“)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, Amen

Meine geliebten Brüder!

Unser Herr warnt uns vor den schlechten Hirten. „Hütet euch vor den falschen Propheten, welche in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind.” Hütet euch vor ihnen! Aber wie werdet ihr sie erkennen können? Der Herr sagt: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.” Weiter sagt Er: „Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen noch ein schlechter Baum gute Früchte bringen” (Mt 7,15-18).
Das heutige Evangelium beinhaltet das, was wir erleben.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 30. Juni 1988 in Ecône
(Bischofskonsekration von 4 Priestern)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Exzellenz, lieber hochwürdigster Herr Bischof de Castro Mayer!
Meine geliebten Freunde!
Meine geliebten Brüder!

Wir sind heute zu einer sicherlich historischen Zeremonie versammelt. Aus diesem Anlaß werde ich Ihnen gleich zu Beginn meiner Ansprache einige Informationen geben.
Über die erste Information werden Sie sich vielleicht etwas wundern. Diese hat mich selbst überrascht. Gestern Abend um 18 Uhr kam ein Abgesandter der Nuntiatur in Bern mit einem Schreiben, der einen Appell des Heiligen Vaters enthielt.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 29. Juni 1988 in Ecône
(Priesterweihe)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Freunde,
meine geliebten Brüder!

Erlauben Sie mir, daß ich vor dieser schönen Zeremonie der Priesterweihe einige Worte an Sie richte. Zunächst möchte ich Seine Exzellenz Bischof de Castro Mayer mit einigen Worten begrüßen.
Für uns ist es eine große Ehre und eine große Ermutigung, Seine Exzellenz Bischof de Castro Mayer bei uns zu haben. Er ist der Altbischof von Campos in Brasilien, nicht weit von Rio de Janeiro entfernt. Umgeben von seinen treuen Priestern, hat er auf der anderen Seite des Ozeans ebenfalls den Kampf für die Tradition geführt.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 13. Februar 1988 in Zaitzkofen
(Subdiakonatsweihe)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Freunde!
Meine geliebten Brüder!

In der Tradition der Kirche und in den Bestimmungen des Pontificale für die Zeremonien, welche die Kirche für die Subdiakonatsweihe vorschreibt, finden wir, daß von den Stufen, die zum Priestertum emporführen, das Subdiakonat eine sehr bedeutende und markante Stufe ist. Die Subdiakone nehmen von diesem Augenblick an vollkommener am heiligen Meßopfer teil. Das bedeutet eine besondere Vertrautheit, Nähe und Verbindung mit Unserem Herrn Jesus Christus.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 20. Dezember 1987 in München
(Konsekration „Patrona Bavariae“)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Münchner!
Meine geliebten Bayern!

Danken Sie dem lieben Gott für das Geschenk. Heute schenkt Er Ihnen die Konsekration dieser Kirche, die zu einem Zeugnis Ihres katholischen Glaubens geworden ist. Danken Sie dem lieben Gott! Danken Sie der allerseligsten Jungfrau Maria, der Patronin Bayerns. Sie ist auch die Patronin dieser Kirche! Der liebe Gott bedient sich in zweiter Linie auch dem Dienste der Menschen. Danken wir daher allen, die auf verschiedene Weisen zur Errichtung dieses herrlichen Heiligtums beigetragen haben.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 13. Dezember 1987 in Paris
(Pontifikalamt)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Brüder!

Mit großer Freude und Befriedigung komme ich immer wieder gerne zu Ihnen in diese prachtvolle Kirche Saint-Nicolas-du-Chardonnet. Ich komme nicht nur aus dem Grund, weil diese Kirche so schön ist. Dank Ihrem Edelmut und dank der Hingabe Ihrer Priester, speziell P. Philippe Laguérie, dem Pfarrer dieser Pfarre, konnte diese Kirche renoviert werden. Ich beglückwünsche alle, die diese Renovierung ermöglicht haben. DIes ist ein Zeichen für die Vitalität der Tradition.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 8. Dezember 1987 in Ecône
(Erneuerung Treueversprechen)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Eminenz!
Meine geliebten Freunde!
Meine geliebten Brüder!

Heute sind wir vereint, um das Fest der Unbefleckten Empfängnis zu feiern. Dieses Fest hat in der Liturgie der Kirche eine sehr große Bedeutung. Es faßt alle erhabenen Wahrheiten unseres Glaubens zusammen. Gott wollte zu unserer Erlösung Mensch werden. Er wollte im Schoß der allerseligsten Jungfrau Maria Mensch werden. Seine Mutter hätte in diesem Fall selbstverständlich nicht auch nur mit einem Schatten der Sünde berührt sein dürfen! Mit großer Freude feiern wir deshalb heute die Unbefleckte Empfängnis der allerseligsten Jungfrau Maria.
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Predigt von S. E. Erzbischof Marcel Lefebvre
am 8. November 1987 im Kongreßsaal in Salzburg
(Pontifikalamt, Firmung)

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Meine geliebten Kinder!
Meine geliebten Brüder!

Die Zeremonie der Firmung ist eine besonders gute Gelegenheit, sich an unsere Taufe zu erinnern. Es besteht eine wesentliche Beziehung und ein tiefer Zusammenhang zwischen dem Sakrament der Firmung und dem Sakrament der Taufe. Bereits der Name zeigt, lateinisch confirmatio, daß die Gnade des Sakramentes der Firmung eine Bestärkung der Gnade ist, die wir an unserem Tauftag empfangen haben. Das Sakrament der Firmung erhält überhaut erst seine Bedeutung durch das Sakrament der Taufe.
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